Technischer Teil des Fahrpults
Auf dieser Webseite möchte ich Ihnen mein Zusi-Fahrpultprojekt vorstellen. Es handelt sich um einen an die BR 111 angelehnten Führertisch, der nahezu in Originalgröße gebaut wird. Es werden auf dem Fahrpult - soweit möglich - ausgemusterte Originalteile verwendet. Teile, die nicht leicht zu bekommen sind, wie zum Beispiel der Fahrschalter, werden im Selbstbau hergestellt.
Das Besondere an diesem Fahrpult gegenüber bestehenden Fahrpulten (wie die von Joachim Schmid und Hanspeter Thöni) ist die Fähigkeit, auch Ausgaben von Zusi auf geeigneten Instrumenten anzuzeigen. Das Programm Zusi unterstützt zwar noch nicht die Möglichkeit, die benötigten Daten auszugeben, aber es wird daran gearbeitet.
^ TOPKommunikation mit dem PC
Die Übernahme der Daten von Zusi übernimmt dann ein selbst erstelltes Programm, das diese Daten über die serielle Schnittstelle an das Fahrpult sendet. Das Fahrpult selbst dekodiert diese Daten mit mehreren Mikrocontrollern und gibt diese dann über Treiberstufen oder D/A-Wandler an die entsprechenden Leuchtmelder und analogen Anzeigegeräte aus. Für Computer ohne serielle Schnittstelle gibt es entsprechende Adapter für den USB-Port, die ebenfalls ausgezeichnet funktionieren. Somit ist auch ein Betrieb an Notebooks und kommenden legacy-free-PCs gewährleistet.
Das Protokoll unterstützt 2040 angeschlossene Leuchtmelder beziehungsweise maximal 255 analoge Komponenten mit einer Bitbreite von 8 Bit. Kombinationen sind ebenfalls möglich, so wäre bei 127 Analoginstrumenten noch ein Einbau von 1024 Leuchtmeldern möglich. Im Allgemeinen wird man wohl nur einen Bruchteil dessen benötigen.
Für die "Dateneingabe", also das Senden der Schalterstellungen an Zusi, wird zunächst noch die USB-Fahrpultsoftware von Hanspeter Thöni verwendet.
Die erstellten Programme, Schaltpläne und Maßzeichnungen werde ich Schritt für Schritt auf dieser Webseite veröffentlichen, wenn sie sich im Fahrbetrieb bewähren.